Die Dezember-Termine in der schweren Corona-Zeit

Notartermin

Am 11. Dezember war es endlich soweit, wir fuhren um 08.00 Uhr in der Früh los und um 10.00 Uhr hatten wir den Notar-Termin in Hachenburg. Jetzt gehört das Grundstück (fast) uns. Fast, weil wir es noch nicht bezahlt haben – hierzu müssen wir auf das Schreiben des Notars warten, dann überweisen und dann ist alles besiegelt !

Der Termin beim Notar hat keine 30 Minuten gedauert und wir hatten nun fast zwei Stunden Zeit bis zum nächsten Termin, direkt auf dem Bauplatz. Aber was machen in der Corona Zeit bei Minusgraden ? Wir machten einen ersten Stadtbummel mit geschlossenen Geschäften. Dennoch konnten wir einen schönen Eindruck gewinnen, wie gemütlich dieses kleine Städtchen im Sommer bzw. ohne Corona wäre. Viele schöne Cafes, Läden und Gaststätten werden wir dann hoffentlich noch vorfinden.

Aber all das hilft nicht, wenn man so kalt hat. Was tun also ? OK, wir erledigten unsere Einkäufe im Supermarkt und konnten uns zumindest dort ein wenig aufwärmen. Nebenan gab es eine Imbissbude und wir holten uns ein Mittagessen. Es schmeckte sehr gut, aber auch das Essen mussten wir im Freien genießen und waren anschließend noch mehr durchgefroren. Ein warmer Kaffee im Auto half uns ein wenig. Nun ging es die 12 KM weiter zur Baustelle.

Vermesser

Um 13.00 Uhr trafen wir uns mit dem Vermesser des Grundstücks. Dieser wollte uns zeigen, wo nun die 4 neuen Grenzsteine sitzen und was er alles gemacht hat. Parallel dazu erhielten wir auch den von uns beauftragten Höheplan. Da wir diesen jedoch digital benötigen, wird es jetzt vermutlich wieder dauern. Für die Grob- und Feinabsteckung werden wir uns nach einem anderen Vermesser umsehen. Hier haben wir von unserem Hausplaner einen guten Tipp bekommen.

Garten- und Landschaftsbauer

Den Gala-Bauer habe ich über my Hammer entdeckt. Die Telefonate waren alle sehr positiv und nun sollten wir uns endlich auch persönlich kennenlernen. Der Gala-Bauer wird für uns die noch vorhanden Bäume entfernen, Baugruben für Keller, Pool und Teich ausheben und später die komplette Garten- und Aussenanlage gestalten, bepflastern und begrünen. Es war ein sehr ausführliches Gespräch und wir sind zuversichtlich, hier den richtigen Partner gewählt zu haben.

In Kürze beginnt er dann mit dem Entfernen der Bäume, hier muss die Zeit zwischen Oktober und Februar eingehalten werden, wie es das Bundesnaturschutzgesetz vorschreibt.

Völlig durchgefroren – mittlerweile schneite es sogar – holten wir uns noch einen letzten Kaffee bei einer ganz tollen Bäckerei (hätte ich mir doch schon merken sollen), ein leckeres Gebäckteilchen dazu und zurück ging es ins deutlich wärmere Hessen.

Hausplaner

am Samstag den 19. Dezember kam dann Herr G. vom Pbb Planungsbüro Brettheim Gmbh zu uns nach Hause. Normalerweise finden diese Termine vor Ort statt, doch bei Corona ist ja bekanntlich alles anders. Pbb arbeitet direkt mit Keitel zusammen und plant für diese die Häuser. Bei diesem Gespräch mussten wir festlegen, welche Abmessungen Fenster und Türen haben sollen, wo Wasseranschlüsse gebraucht werden etc. Natürlich kann man das später auch alles nochmal ändern. Jetzt warten wir ganz gespannt auf die ersten Grundrisse und vor allem die Ansichten unseres zukünftigen Hauses. Auch die Bauanträge und Statiken erhalten wir später direkt von und mit Pbb.